Eintragung ins Personenstandsregister meiner Tochter

Meine Tochter kam Ende März 2011 in der 16. SSW in Göttingen still zur Welt.
Schon lange hatte ich mir vorgenommen, sie beim hiesigen Standesamt eintragen zu lassen.
Also machte ich mich auf den Weg zum Standesamt Göttingen.
Und was soll ich sagen, die zuständige Standesbeamtin wusste sofort, was ich möchte und war keineswegs irritiert, angesicht meines Anliegens. Ich übergab ihr die notwendigen Unterlagen (Bescheinigung über die Fehlgeburt und einen Auszug aus dem Eheregister – nur bei verheirateten Paaren ist dies notwendig) und sie sagte mir, ich könne die Urkunde am
nächsten Tag abholen.
Am nächsten Morgen lag die fertige Urkunde für mich bereit. Ich musste eine Gebühr von 10
Euro entrichten und die Standesbeamtin übergab mir die Urkunde, aus der hervorging, dass
meine Tochter nunmehr in der Liste für Sternenkinder eingetragen ist.
Ein unglaubliches Gefühl, es so schwarz auf weiß in den Händen zu halten.
Fazit:
Es hat sich einiges bei den Ämtern getan. Die anfängliche Unkenntnis und Unwissenheit ist
gewichen und statt dessen wird man verständnisvoll und zuvorkommend behandelt. Jeder, der sein Sternenkind in eine eigens dafür entstandene Liste eintragen lassen möchte – so deren Existenz beurkunden lassen möchte – und deren Kind hier in Göttingen zur Welt kam, sollte dies ruhig tun.
Göttingen, 20. Janaur 2014
Stephanie Pache