Wer sind wir und was machen wir

Niemand wendet sich diesem Thema zu, der nicht in irgendeiner Weise selbst betroffen ist.
Der Regenbogen-Gesprächskreis Göttingen wurde 1996 durch Birgit Scharnowski-Huda gegründet.
Sie verlor damals ihren Sohn in der 30. Schwangerschaftswoche. Aus dem Gefühl heraus, auch anderen Frauen, die dieses Schicksal erleiden, helfen zu wollen, entstand der Gedanke an eine Selbsthilfegruppe für die Region Südniedersachsen.

Liebe Eltern von Sternenkindern!

Mein Name ist Maren Dostal und ich möchte mich Ihnen als Vorsitzende des Regenbogenvereines Göttingen gern vorstellen. Durch eigene Betroffenheit geriet ich 2004 mit dem Thema „stille Geburt“ in Berührung. Damals fand ich Hilfe und Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe, die seinerzeit von Birgit Scharnowski-Huda geleitet wurde. Im Laufe der folgenden Jahre unterstütze ich Frau Scharnowski-Huda zunehmend in der Begleitung von früh verwaisten Eltern.
2012 gründeten wir gemeinsam mit Stephanie Pache einen Verein für trauernde Eltern, den „Regenbogen-Gesprächskreis Göttingen“. Frau Pache und ich leiten seither die Selbsthilfegruppenabende und organisieren die Gemeinschaftsbestattungen sowie die im Dezember stattfindende Gedenkfeier für
verstorbene Kinder.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Bedürfnisse von früh verwaisten Eltern in Kliniken
transparent zu machen und an Konzepten mitzuarbeiten, die es möglich machen, betroffene
Familien von Anfang an kompetent zu begleiten.
Im Januar 2016 habe ich eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin begonnen und diese inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Ich möchte Ihnen Mut machen, Ihren Schmerz und Ihren Kummer mitzuteilen und Kontakt zu uns aufzunehmen. Gemeinsam können wir schauen, wie unser Beistand hilfreich für Sie sein kann.
Sein Unglück ausatmen können,
tief ausatmen
sodass man wieder einatmen kann.
Und vielleicht auch sein Unglück sagen können
in Worten.
                                                Erich Fried

 

 

 

Seit Mai 2012 ist der Regenbogen-Gesprächskreis ein Verein. Wir sind als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und werden durch Spendengelder finanziert.
Seit Mitte 2012 unterstütze nun ich, Stephanie Pache, den Vorstand des Regenbogenvereins. Mein Sohn starb im Alter von 6 Monaten an den Folgen eines tödlichen Gendefektes. Meine Tochter kam im März 2011 aufgrund des gleichen tödlichen Gendefektes in der 16. Schwangerschaftswoche zur Welt und wurde über den Regenbogenverein auf dem Weender-Friedhof zusammen mit anderen fehl- oder zu früh geborenen Babys beigesetzt.

 

 

Wir möchten Ihnen in der vielleicht schwersten Zeit Ihres Lebens zur Seite stehen und bieten dazu unsere Hilfe an.